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Dennis Minkley
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Private Krankenversicherung Gladbeck

Private Krankenversicherung Gladbeck –
Die richtige Entscheidung treffen.

GKV oder PKV – die Entscheidung, die Ihre Gesundheitsversorgung für Jahrzehnte prägt. Als unabhängiger Makler in Gladbeck vergleiche ich über 100 PKV-Tarife und finde den Tarif, der wirklich zu Ihrer Lebenssituation passt. Sachlich erklärt, keine Verkaufsfloskeln.

100+ Tarife verglichen Kostenlose Beratung Ihr Makler in Gladbeck
Ihr Versicherungs-Check
Ihr Status Individuell analysiert
GKV-Beitrag (Ø 2025) ca. 17,1 % vom Brutto
PKV ab individuell nach Tarif
AG-Zuschuss PKV 2026 max. 508,59 € / Mon.
Tarife im Vergleich 100+
Unabhängige Beratung
77.400 €
Jahresentgeltgrenze 2026
für PKV-Wechsel
8,8 Mio.
PKV-Vollversicherte in Deutschland
Quelle: PKV-Verband
42 Tage
Wartezeit Facharzt GKV
(Ø, Quelle: Ärzteblatt 2024)
100+
Tarife im unabhängigen
Maklervergleich
Private Krankenversicherung Gladbeck

Private Krankenversicherung Gladbeck: Was leistet die GKV – und wo liegt die Lücke?

PKV oder GKV – diese Entscheidung prägt Ihre Gesundheitsversorgung für Jahrzehnte. Dennis Minkley berät Sie in Gladbeck unabhängig, vergleicht alle relevanten PKV-Tarife und rechnet ehrlich durch, was für Sie wirklich passt.

Gesetzliche KV (GKV)

Solide Grundversorgung

  • Arztbesuche und Krankenhausaufenthalte grundsätzlich abgesichert
  • Beitragsfreie Familienversicherung für Kinder und Ehepartner (ohne eigenes Einkommen)
  • Kein Gesundheitscheck beim Eintritt – Vorerkrankungen egal
  • Zuzahlungen bei Medikamenten, Zahnersatz und Heil­mitteln
  • Facharzttermine oft 3–6 Wochen Wartezeit
  • Beiträge richten sich nach Einkommen (2026: 14,6 % + Zusatzbeitrag Ø 2,5 %)
  • Zahnersatz nur Regelleistung – Keramik und Implantate größtenteils selbst zahlen
  • Kein Chefarzt oder Einbettzimmer im Krankenhaus ohne Aufpreis

Für viele Menschen die richtige Wahl – besonders mit Familie, niedrigem Einkommen oder Vorerkrankungen.

Private Krankenversicherung (PKV)

Mehr Leistung & Komfort

  • Freie Arztwahl – direkt zum Facharzt ohne Überweisung
  • Kürzere Wartezeiten auf Termine, bevorzugte Behandlung
  • Zahnersatz zu 75–100 % abgedeckt je nach Tarif
  • Chefarzt­behandlung und Einbettzimmer im Krankenhaus inklusive
  • Beitrag nach Alter, Gesundheit und gewähltem Tarif – nicht nach Einkommen
  • Selbstbehalt möglich – spart Beitrag bei wenig Inanspruchnahme
  • Für Kinder kein beitragsfreier Familientarif – eigener Vertrag nötig
  • Gesundheitsprüfung beim Abschluss – Vorerkrankungen relevant

Ideal für Gutverdiener, Beamte und Selbstständige – besonders im jungen, gesunden Einstiegsalter.

Wer profitiert?

Private Krankenversicherung Gladbeck – für wen lohnt sie sich?

Die private Krankenversicherung Gladbeck ist nicht für jeden die beste Wahl – aber für bestimmte Gruppen ist sie kaum zu schlagen. Hier ein Überblick ohne Schönfärberei.

💼

Gutverdiener & Angestellte

Bruttojahresgehalt über 77.400 € (2026)? Sie haben die Wahl. Gerade jung und gesund lohnt sich der Vergleich – oft günstiger als die GKV.

z.B. Ingenieur, IT-Fachkraft, Manager
Richtwert: ca. 350–450 €/Mon. · AG zahlt bis 508,59 €
🏛️

Beamte & Richter

Der Staat zahlt 50–80 % der Krankheitskosten als Beihilfe. Die PKV sichert nur den Rest – ideal kombiniert, sehr günstige Beiträge.

z.B. Lehrer, Polizisten, Beamte NRW
Richtwert: ca. 200–350 €/Mon. nach Beihilfe
🔧

Selbstständige & Freiberufler

Keine Einkommensgrenze nötig. Wer selbstständig ist, kann jederzeit in die PKV – und hat hier die größte Gestaltungsfreiheit beim Tarif.

z.B. Handwerker, Berater, Ärzte
Richtwert: ca. 700–900 €/Mon. (inkl. Krankentagegeld)
🎓

Studierende

Bis 25 Jahre oder Ende des Studiums ist die PKV oft sehr günstig. Wer früh einsteigt, profitiert langfristig von niedrigen Einstiegsbeiträgen.

z.B. Medizin-, Jura-, BWL-Studierende
Richtwert: ca. 100–180 €/Mon. (Studentenarif)

Wichtig zur Einkommensgrenze 2026: Die Jahresarbeitsentgeltgrenze liegt 2026 bei 77.400 Euro brutto. Sie müssen diesen Wert voraussichtlich auch im nächsten Jahr überschreiten, um wechseln zu dürfen. Beamte und Selbstständige sind von dieser Grenze ausgenommen.

Wie das System wirklich funktioniert

Schon morgen einen Termin bekommen –
warum das kein Zufall ist

Was sich nach Zweiklassenmedizin anhört, hat eine nüchterne wirtschaftliche Erklärung. Das deutsche Abrechnungssystem macht PKV-Patienten für Arztpraxen strukturell attraktiver – und das spüren Sie bei der Terminvergabe.

🏥

Die DRG-Logik: Gleiche Behandlung, unterschiedliche Abrechnung

Ein Knieproblem ist ein Knieproblem. Ob GKV oder PKV – die Diagnose ist dieselbe. Aber die Abrechnung ist eine andere. Gesetzlich Versicherte werden über Fallpauschalen (DRG – Diagnosis Related Groups) abgerechnet: feste Beträge pro Diagnose, unabhängig vom tatsächlichen Behandlungsaufwand. Die Praxis bekommt dasselbe, ob der Arzt 8 oder 40 Minuten mit Ihnen verbringt.

Privatpatienten hingegen werden nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) abgerechnet – leistungsbezogen, bis zum 3,5-fachen des Basissatzes. Mehr Aufwand, mehr Erstattung. Das schafft Anreize – ob man sie gut findet oder nicht.

GKV-Patient

Abrechnung nach Fallpauschale (DRG)

  • Fester Betrag pro Diagnose – unabhängig vom Zeitaufwand
  • Kein wirtschaftlicher Anreiz für längere Konsultationen
  • Durchschnittliche Wartezeit Facharzt: 4–6 Wochen
  • Chefarztbehandlung nur gegen Zuzahler oder Zusatzversicherung
PKV-Patient

Abrechnung nach GOÄ

  • Leistungsbezogene Abrechnung – bis zum 3,5-fachen Satz möglich
  • Direkter Anreiz für gründlichere Untersuchungen
  • Terminvergabe häufig innerhalb weniger Tage
  • Chefarztbehandlung im Krankenhaus standardmäßig eingeschlossen

Ein fairer Hinweis: Das Zwei-Klassen-System ist politisch umstritten – und das zu Recht. Als Makler erkläre ich Ihnen die Realität, wie sie ist. Wer PKV-versichert ist, hat im aktuellen System strukturelle Vorteile bei der Behandlung. Ob das gesellschaftlich wünschenswert ist, ist eine andere Frage.

Langzeitperspektive

Altersrückstellungen – was die PKV günstiger macht

Wer jung in die PKV einsteigt, zahlt nicht ewig denselben Beitrag – aber er baut etwas auf. Altersrückstellungen sind das Fundament der privaten Krankenversicherung und ein entscheidender Unterschied zur GKV.

GKV – ohne Rückstellungen

Umlageverfahren: Heute zahlt, wer heute verdient

  • Beiträge steigen direkt mit Einkommenssteigerungen und Gesundheitskosten
  • Im Alter sinkt oft das Einkommen – der Beitrag bleibt dennoch hoch
  • Keine aufgebauten Reserven, die Ihren Beitrag im Rentenalter stützen
  • Rentner zahlen auf Rente UND Betriebsrente vollen Beitragssatz
PKV – mit Altersrückstellungen

Anwartschaftsverfahren: Sie bauen Kapital auf

  • Ein Teil Ihres Beitrags wird als Rücklage für das Alter angespart
  • Diese Rückstellungen werden verzinst und stabilisieren Ihren Beitrag im Alter
  • Gesetzlicher 10-%-Zuschlag zur Bremsung der Beitragsentwicklung ab 65
  • Wer früh einsteigt, baut jahrzehntelang Rücklagen auf

Wichtig zu wissen: Altersrückstellungen sind nicht übertragbar beim Wechsel des PKV-Anbieters – nur der gesetzlich garantierte Übertragungswert (Basistarif) wechselt mit. Das ist ein zentraler Grund, warum der erste Tarif sorgfältig gewählt werden sollte. Als unabhängiger Makler stelle ich sicher, dass Sie nicht nur heute, sondern auch in 20 Jahren mit Ihrem Tarif zufrieden sind.

Zusatzbaustein

Beitragsentlastungstarif (BET) – günstiger im Rentenalter

Wer wirklich günstig versichert bleiben will, wenn das Einkommen im Alter sinkt, kann bereits beim Abschluss einen Beitragsentlastungstarif dazubuchen. Er funktioniert wie eine dritte Säule der Altersrückstellung: Ein kleiner monatlicher Mehrbeitrag jetzt sorgt dafür, dass Ihr PKV-Gesamtbeitrag ab Renteneintritt spürbar sinkt. Wer mit 30 beginnt, kann seinen Beitrag im Rentenalter um mehrere Hundert Euro pro Monat reduzieren – ein erheblicher Unterschied bei einem fixen Renteneinkommen.

📉 Beitragsentlastung im Alter — typisch 150–400 € / Mon. weniger, je nach Einstiegsalter und Tarif
💡 10-%-Zuschlag nach §12 VAG — gilt ab 21 Jahren als Pflichtaufschlag, fließt direkt in die Altersrückstellungen
🏛️ DRV-Zuschuss für Rentner — PKV-Versicherte im Ruhestand erhalten 7,3 % ihrer Prämie als Zuschuss von der Deutschen Rentenversicherung
Quelle: WIP – Wissenschaftliches Institut der PKV

GKV vs. PKV – Beitragsentwicklung seit 2006

Beide Systeme werden teurer – aber die GKV stärker. Seit 2006 steigen GKV-Beitragseinnahmen je Versicherten mit 3,9 % pro Jahr, PKV-Prämien mit 3,4 %. Wer früh in die PKV wechselt, profitiert langfristig.

GKV  (Beitragseinnahmen je Versicherten)
PKV  (Prämieneinnahmen je Vollversicherten)
220 185 150 115 80 Index (2006 = 100) 2006 2011 2016 2021 2026 GKV seit 2006: +3,9 % p.a. PKV seit 2006: +3,4 % p.a.

Quelle: WIP – Wissenschaftliches Institut der PKV, Zahlenbericht 2024

+3,9 %
GKV pro Jahr seit 2006Beitragseinnahmen je Versicherten – stark abhängig von politischen Entscheidungen und steigendem Zusatzbeitrag
+3,4 %
PKV pro Jahr seit 2006Prämienentwicklung je Vollversicherten – gedämpft durch Altersrückstellungen und Tarifwechselrecht (§204 VVG)

Lohnt sich die PKV für Sie?

Jede Situation ist anders. In einem kurzen Gespräch analysieren wir gemeinsam, ob die private Krankenversicherung für Sie die richtige Wahl ist – und wenn ja, welcher Tarif am besten passt.

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Was zur PKV gehört

PKV ist mehr als nur ein Tarif

Wer in die PKV wechselt, braucht nicht nur einen Krankenversicherungstarif. Zwei weitere Bausteine sind gesetzlich vorgeschrieben oder dringend empfohlen – und werden im Gespräch erschreckend oft vergessen.

Gesetzliche Pflicht
🛡️

Private Pflegepflichtversicherung (PPV)

Jeder PKV-Versicherte muss zusätzlich eine private Pflegepflichtversicherung abschließen. Inhaltlich entspricht sie der gesetzlichen Pflegeversicherung – aber sie läuft über ein privates Unternehmen. Der monatliche Beitrag liegt typischerweise bei 35–70 €. Kinder sind nicht beitragsfrei mitversichert: für jedes Kind fällt ein eigener Beitrag an.

✓ Wird in der Regel beim gleichen PKV-Anbieter abgeschlossen
Dringend empfohlen
💼

Krankentagegeld

Die PKV zahlt Ihre Arztrechnung – aber nicht Ihr Gehalt, wenn Sie wochenlang krank sind. Das Krankentagegeld springt ein, sobald die Lohnfortzahlung des Arbeitgebers endet. Für Selbstständige ist es existenziell: Ohne Krankentagegeld bedeutet ein langer Krankenhausaufenthalt unmittelbaren Einkommensverlust. Auch Angestellte sollten prüfen, ob ihre betriebliche Absicherung wirklich ausreicht.

✓ Beitrag abhängig von Einstiegsalter und gewähltem Tagessatz
Zu bedenken
👶

Kinder in der PKV

Anders als in der GKV gibt es keine beitragsfreie Familienversicherung für Kinder. Jedes Kind benötigt einen eigenen PKV-Vertrag inklusive eigener PPV. Bei mehreren Kindern kann die GKV-Familienversicherung finanziell günstiger sein – das gehört in jeden ehrlichen PKV-Vergleich. Familienplanung muss immer Teil der Entscheidung sein.

→ Familienplanung immer in PKV-Entscheidung einbeziehen
Ehrliche Einschätzung

Fiat oder Mercedes – warum die Motivation entscheidet

Die PKV kann eine der besten Versicherungsentscheidungen Ihres Lebens sein. Aber nur, wenn Sie aus den richtigen Gründen wechseln. Wer primär Geld sparen will, sollte genau hinschauen.

⚠️
Falsche Erwartung

„Die PKV ist einfach günstiger"

Ja – im Einstiegsalter oft. Ein 28-jähriger, gesunder Angestellter zahlt in der PKV häufig weniger als in der GKV. Aber das ist wie ein Fiat, der im ersten Jahr weniger kostet als ein Mercedes. Die entscheidende Frage ist: Was passiert, wenn Sie 50 sind? Wenn Sie Kinder bekommen? Wenn Sie erkranken, Ihre Arbeit verlieren, unter die Pflichtversicherungsgrenze fallen? Wer die PKV nur wegen des niedrigeren Startbeitrags abschließt, denkt nicht weit genug.

Richtige Erwartung

„Ich will dauerhaft besser versichert sein"

Die PKV lohnt sich, wenn Sie sich bewusst für ein System entscheiden, das Ihnen langfristig mehr bietet: schnellere Termine, mehr Leistungsfreiheit, Chefarztbehandlung, individuellere Tarife, bessere Versorgung im Krankenhaus. Nicht weil Sie heute 40 € im Monat sparen, sondern weil Sie in 20 Jahren einen Schutz haben, der wirklich zu Ihrem Leben passt – und das mit einem Tarif, den Sie von Anfang an sorgfältig gewählt haben.

Was Dennis Minkley dazu sagt:

„Das einzige Motiv, das wirklich trägt, ist der Wunsch nach bestmöglicher medizinischer Versorgung – für sich selbst und die Familie. Alle anderen Motive, wie Beiträge sparen, sind zu kurz gedacht und werden langfristig nicht erfüllt werden. Wer primär sparen will, sollte sehr genau hinschauen. Manchmal ist die PKV die richtige Entscheidung – und manchmal nicht. Das sage ich dann auch offen. Wer mit falschen Erwartungen wechselt und zehn Jahre später feststellt, dass die Beiträge gestiegen sind und ein Rückweg schwierig wird: Das verhindere ich lieber."

Warum Makler?

Der Unterschied, den Unabhängigkeit macht

Ein gebundener Vertreter verkauft Ihnen den Tarif seiner Gesellschaft. Als unabhängiger Makler für private Krankenversicherung in Gladbeck bin ich nur Ihnen verpflichtet – und vergleiche den gesamten Markt nach Ihren Bedürfnissen.

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Marktüberblick statt Einzelangebot

Ich vergleiche alle relevanten Tarife der wichtigsten Krankenversicherer – von Einstiegstarifen bis zu Premium-PKV und Beamtentarifen. So finden Sie nicht nur einen Tarif, sondern den richtigen Tarif für Ihre Situation.

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Bedarfsanalyse vor dem Vergleich

Ohne Ihre persönliche Situation zu verstehen, ist jeder Tarifvergleich wertlos. Ich analysiere zuerst Ihr Einkommen, Ihre Gesundheit, Ihre Pläne – und empfehle dann passgenau.

🤝

Langfristige Begleitung

Eine private Krankenversicherung ist kein Einmalkauf. Ich bin auch nach Abschluss Ihr Ansprechpartner in Gladbeck – bei Beitragserhöhungen, Leistungsfragen oder Wechselwunsch.

💳

Kostenlos für Sie

Als Makler werde ich von der Versicherungsgesellschaft vergütet – nicht von Ihnen. Sie erhalten unabhängige Beratung aus über 100 Tarifen ohne versteckte Gebühren und ohne jede Verpflichtung.

Aus der Beratungspraxis

Was ich täglich in der PKV-Beratung erlebe

Dennis Minkley – Versicherungsmakler Gladbeck
In der Krankenversicherungsberatung erlebe ich täglich dasselbe: Menschen, die jahrelang in der GKV geblieben sind – aus Gewohnheit, aus Angst vor Veränderung, oder weil jemand ihnen gesagt hat, PKV sei zu riskant. Dabei haben sie tausende Euro zu viel gezahlt oder bekommen nicht die Versorgung, die ihnen zusteht. Ich zeige keine Standardlösungen. Ich rechne durch, erkläre ehrlich – und wenn die GKV für jemanden besser ist, sage ich das auch. Mein Ziel ist nicht der Abschluss. Mein Ziel ist die richtige Entscheidung für Sie.
Dennis Minkley
Unabhängiger Versicherungsmakler, Gladbeck
Mythen & Halbwissen

Was über die PKV wirklich stimmt

Diese acht Irrtümer halten jedes Jahr Menschen davon ab, die für sie bessere Entscheidung zu treffen – oder treiben sie in falsche Sicherheit.

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Mythos: „PKV ist immer teurer als GKV"

Falsch: Junge, gesunde Gutverdiener zahlen in der PKV oft deutlich weniger als in der GKV. Ein 30-jähriger Angestellter mit 80.000 € Brutto zahlt GKV-Beitrag von ca. 615 €/Monat (AG+AN). Eine gute PKV kostet ihn teils unter 400 €. Der Unterschied: Die GKV-Beiträge steigen mit dem Gehalt – die PKV-Beiträge richten sich nach Gesundheit und Einstiegsalter.

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Mythos: „Im Alter wird die PKV unbezahlbar"

Halbwahrheit: Ja, die Beiträge steigen im Alter. Deshalb schreibt der Gesetzgeber Alterungsrückstellungen vor – PKV-Versicherte zahlen als Junge mehr, damit die Reserven im Alter die Beiträge abfedern. Wer früh einsteigt und gut kalkuliert, ist besser aufgestellt als oft behauptet. Hinzu kommt: Ab 65 entfällt der Beitragszuschlag, und der Wechsel in den günstigeren Basistarif ist möglich.

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Mythos: „Bei Krankheit kann die PKV kündigen"

Falsch: Das ist in Deutschland gesetzlich verboten. Ein einmal abgeschlossener PKV-Vertrag kann vom Versicherer nicht einfach gekündigt werden, solange der Versicherte seine Beiträge zahlt. Es gibt zudem einen gesetzlichen Notlagentarif für Menschen in finanziellen Schwierigkeiten.

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Mythos: „Rückkehr in die GKV ist jederzeit möglich"

Falsch: Das ist einer der gefährlichsten Irrtümer. Wer einmal in die PKV gewechselt ist, kommt als Angestellter nur noch schwer zurück – nämlich dann, wenn er unter die Jahresarbeitsentgeltgrenze fällt (77.400 € in 2026) oder arbeitslos wird. Wer mit 45 zurück in die GKV möchte, hat oft keine Möglichkeit dazu. Diese Entscheidung muss langfristig gedacht werden.

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Mythos: „PKV lohnt sich nur für Singles"

Falsch: Für Familien stimmt die Rechnung anders – jedes Familienmitglied benötigt eine eigene PKV-Police. Aber: Für Gutverdiener-Haushalte mit zwei Einkommen, gesunden Kindern und wenig Vorerkrankungen kann PKV trotzdem günstiger sein. Eine individuelle Berechnung ist zwingend – pauschale Aussagen helfen hier nicht.

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Mythos: „Alle PKV-Tarife sind gleich"

Falsch: Der Unterschied zwischen einem Discount-PKV-Tarif und einem Premiumtarif ist enorm – bei Leistungen, Erstattungsquoten, Selbstbehalten und Beitragsstabilität. Viele Menschen vergleichen nur den Preis und wundern sich später, dass Zahnersatz oder bestimmte Behandlungen nicht erstattet werden. Genau deshalb braucht man einen unabhängigen Makler – nicht den billigsten Tarif, sondern den passenden.

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Mythos: „GKV-Mitglieder bekommen dieselbe Behandlung wie PKV-Versicherte"

Eingeschränkt wahr: Akutversorgung ist für alle gleich. Aber: Die Wartezeit auf einen Facharzttermin beträgt für GKV-Versicherte im Schnitt 42 Tage (Quelle: Ärzteblatt 2024), für PKV-Versicherte oft wenige Tage. Chefarztbehandlung, Einbettzimmer, modernste Diagnostik – das ist in der GKV ohne Zuzahlung oft nicht drin.

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Mythos: „Die PKV zahlt alles"

Falsch: Auch die PKV hat Ausschlüsse und Selbstbehalte – je nach Tarif. Vorerkrankungen können zu Leistungsausschlüssen oder Risikozuschlägen führen. Wer gesundheitliche Probleme verschweigt, riskiert im Schadensfall die Leistungsverweigerung. Ehrlichkeit bei Antragstellung ist Pflicht – und ein guter Makler erklärt, was das bedeutet.

Typische Fallen

Häufige Fehler bei der Krankenversicherung

Diese Missverständnisse kosten jedes Jahr viele Menschen bares Geld oder wichtigen Versicherungsschutz. Hier die häufigsten – damit Sie sie vermeiden.

1

Zu spät in die PKV gewechselt

Wer mit 50+ wechselt, zahlt deutlich höhere Beiträge als mit 30 – obwohl der Schutz identisch ist. Wer wechseln will, sollte das früh tun. Die Beitragsunterschiede über Jahrzehnte sind erheblich.

2

Vorerkrankungen verschwiegen

Nicht angegebene Vorerkrankungen beim PKV-Antrag können zur Leistungsverweigerung oder zur Kündigung durch den Versicherer führen. Ehrlichkeit beim Gesundheitszeugnis ist unverzichtbar.

3

Tarifwechselrecht (§204 VVG) ungenutzt

PKV-Versicherte dürfen innerhalb ihres Versicherers ohne erneute Gesundheitsprüfung in einen besseren oder günstigeren Tarif wechseln. Viele wissen das nicht – und zahlen jahrelang zu viel oder erhalten weniger Leistung als nötig.

4

GKV vor PKV-Abschluss kündigen

Wer die GKV kündigt, bevor der PKV-Vertrag fest steht, riskiert eine Versicherungslücke. Die Reihenfolge ist entscheidend: Erst PKV abschließen, dann GKV kündigen – mit den korrekten Fristen.

5

Selbstbehalt zu hoch gewählt

Ein hoher Selbstbehalt spart Beitrag – klingt verlockend. Wer aber regelmäßig zum Arzt geht oder Medikamente braucht, zahlt unterm Strich oft mehr. Die richtige Balance ist individuell.

6

Kinder nicht mitbedacht

In der PKV sind Kinder nicht beitragsfrei familienversichert. Wer in die PKV wechselt und Kinder hat oder plant, muss die Beiträge für jeden Nachwuchs einkalkulieren – das ändert die Rechnung deutlich.

Zahlen & Fakten

Was die Statistik über Krankenversicherung sagt

Keine Marketing-Zahlen – nur belegbare Daten, die zeigen, warum das Thema Krankenversicherung so wichtig ist.

+3,2 %
Ø GKV-Beitragserhöhung p.a.
Die gesetzliche Krankenversicherung hat ihre Zusatzbeiträge in den letzten Jahren kontinuierlich angehoben. 2025 liegt der durchschnittliche Zusatzbeitrag bei 2,5 % (Quelle: GKV-Spitzenverband).
8,8 Mio.
Privatversicherte in D
Rund 14 % der deutschen Bevölkerung sind vollständig privat krankenversichert. Der Anteil ist über Jahre stabil – aber die Qualität der Tarife hat sich stark differenziert.
3–6 Wo.
Wartezeit Facharzt GKV (Ø)
GKV-Versicherte warten in Deutschland durchschnittlich 3 bis 6 Wochen auf einen Facharzttermin. Privatpatienten erhalten häufig innerhalb weniger Tage einen Termin.
bis 80 %
Beihilfesatz für Beamte (NRW)
Beamte in NRW erhalten 50–80 % ihrer Krankheitskosten vom Dienstherren erstattet. Die private Restkostenabsicherung ist in der Regel sehr günstig.
77.400 €
Jahresentgeltgrenze 2026
Ab einem Bruttojahreseinkommen von 77.400 Euro können Arbeitnehmer in die PKV wechseln (2025 waren es 73.800 €). Dieser Wert wird jährlich vom Gesetzgeber angepasst.
508 €
Max. AG-Zuschuss PKV 2026
Arbeitnehmer in der PKV erhalten von ihrem Arbeitgeber einen Beitragszuschuss – 2026 maximal 508,59 Euro monatlich (Quelle: BMG). Das macht die PKV für Angestellte deutlich attraktiver.

Quellen: GDV Jahrbuch 2024, Bundesgesundheitsministerium, Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV), Verbraucherzentrale NRW

PKV von innen

Was viele PKV-Interessenten nicht wissen

Drei Themen, die selten erklärt werden – die aber entscheidend für Ihre langfristige Zufriedenheit mit der PKV sind.

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Basistarif & Standardtarif

Jede PKV muss einen Basistarif mit GKV-ähnlichen Leistungen anbieten. Der ältere Standardtarif (für Verträge vor 2009) bietet oft günstigere Prämien. Beide Tarife sind Auffangnetze – kein Neueinstieg mehr möglich, aber wichtige Sicherheit.

Sicherheitsnetz
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Wechsel zwischen PKV-Anbietern

Ein Wechsel zu einem anderen PKV-Versicherer ist möglich – aber teuer: Nur der gesetzlich garantierte Übertragungswert (entspricht dem Basistarif-Anteil) wechselt mit. Alle darüber hinaus angesparten Altersrückstellungen bleiben beim alten Anbieter. Deshalb: Tarif von Anfang an sorgfältig wählen.

Einmal-Entscheidung
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Risikovoranfrage – erst fragen, dann beantragen

Bevor Sie offiziell einen PKV-Antrag stellen, sollten Sie eine anonyme Risikovoranfrage stellen lassen. So sehen Sie, ob und zu welchen Konditionen ein Versicherer Sie aufnehmen würde – ohne dass die Anfrage in der HIS-Datenbank gespeichert wird. Offizielle Ablehnungen hingegen sind dauerhaft sichtbar.

Profi-Tipp
So läuft es ab

Von der Anfrage zur optimalen Absicherung

Kein kompliziertes Verfahren, keine endlosen Formulare. Vier übersichtliche Schritte – und Sie wissen, woran Sie sind.

1

Bedarfsanalyse

Per WhatsApp, Telefon oder vor Ort in Gladbeck. Ich lerne Ihre Situation kennen: Einkommen, Gesundheit, Pläne, Wünsche.

2

Anonyme Risikovoranfrage

Vor dem offiziellen Antrag stelle ich bei mehreren Versicherern eine anonyme Anfrage. So kennen wir Ihre Konditionen – ohne HIS-Eintrag, ohne Risiko einer sichtbaren Ablehnung.

3

Marktvergleich & Empfehlung

Ich vergleiche 100+ Tarife nach Ihren Kriterien – Preis, Leistung, Selbstbehalt, Altersrückstellungen. Kein Druck, keine Fristen.

4

Antrag & Begleitung

Ich begleite Sie durch den gesamten Antragsprozess – von der GKV-Kündigung bis zur Bestätigung. Danach bleibe ich Ihr Ansprechpartner.

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Wichtig: Eine offizielle Ablehnung durch einen PKV-Versicherer wird in der HIS-Datenbank gespeichert und ist für andere Versicherer sichtbar. Deshalb stelle ich grundsätzlich zuerst anonyme Risikovoranfragen – so wissen wir vorher, wer Sie zu welchen Konditionen versichert, bevor auch nur ein Antrag gestellt wird.

PKV & Berufsunfähigkeit

Was passiert mit Ihrer PKV, wenn Sie berufsunfähig werden?

Die private Krankenversicherung läuft weiter – auch wenn kein Einkommen mehr fließt. Was das bedeutet und warum PKV und BU-Versicherung zusammen gedacht werden müssen.

Achtung PKV-Beitrag läuft weiter

Wer berufsunfähig wird, zahlt seinen PKV-Beitrag weiterhin in voller Höhe – der Arbeitgeberzuschuss entfällt. Ohne entsprechende Vorsorge entsteht hier schnell eine empfindliche Beitragslücke.

Achtung Kein AG-Zuschuss mehr

Im Angestelltenverhältnis übernimmt der Arbeitgeber bis zu 508,59 €/Mon. Bei Berufsunfähigkeit entfällt dieser Zuschuss vollständig – der volle Beitrag muss privat getragen werden.

Lösung BU mit PKV-Beitragsbefreiung

Hochwertige BU-Tarife bieten eine Beitragsbefreiung im BU-Fall auch für laufende Versicherungen. Kombiniert mit einer ausreichend hohen BU-Rente bleibt die PKV finanzierbar.

Lösung Krankentagegeld als Schutz

Ein gut gewähltes Krankentagegeld überbrückt die Zeit bis zur BU-Feststellung. Selbstständige ohne Lohnfortzahlung sollten es zwingend kombinieren.

PKV ohne BU-Absicherung ist ein halbes Konzept

Wer privat krankenversichert ist und dabei auf eine Berufsunfähigkeitsversicherung verzichtet, übersieht ein reales finanzielles Risiko. Ich berate Sie ganzheitlich – damit beide Säulen sicher stehen.

Zur Berufsunfähigkeitsversicherung
Kundenstimmen

Was Kunden aus Gladbeck sagen

Echte Erfahrungen – keine Hochglanzwerbung. Menschen wie Sie, die eine fundierte Entscheidung getroffen haben.

★★★★★

„Absoluter Glücksgriff, auf Dennis aufmerksam geworden zu sein. Er berät im Interesse des Kunden, ist absolut verlässlich und transparent und hat immer gute Ratschläge."

D
Desi
Verifizierte Bewertung · ProvenExpert
★★★★★

„Rund 600 Euro Ersparnis jährlich durch die Beratung. Professionell, nicht aufdringlich – alle Versicherungen wurden optimiert und ich habe endlich bessere Konditionen."

K
Kunde aus Gladbeck
Verifizierte Bewertung · ProvenExpert
★★★★★

„Seit Tag 1 mein Ansprechpartner – immer erreichbar, reagiert prompt. Ausgezeichnete Beratung, immer Lösungsvorschläge parat. Klare Empfehlung ohne Einschränkung."

K
Kundin aus Gladbeck
Verifizierte Bewertung · ProvenExpert
FAQ

Häufige Fragen zur privaten Krankenversicherung Gladbeck

Die wichtigsten Fragen zur privaten Krankenversicherung Gladbeck, die mir Menschen aus der Region am häufigsten stellen – ehrlich beantwortet.

Wann kann ich von der GKV in die PKV wechseln?
Ein Wechsel in die private Krankenversicherung ist möglich, wenn Ihr Bruttojahreseinkommen die Jahresarbeitsentgeltgrenze überschreitet – 2026 sind das 77.400 Euro. Sie müssen diesen Wert voraussichtlich auch im nächsten Jahr überschreiten. Für Beamte und Selbstständige gilt diese Einkommensgrenze nicht; sie können unabhängig davon in die PKV.
Was kostet eine private Krankenversicherung in Gladbeck?
Die PKV-Beiträge sind individuell und hängen von Alter, Gesundheitszustand, gewähltem Tarif und Selbstbehalt ab. Junge, gesunde Einsteiger können oft günstiger als in der GKV versichert sein – ältere Versicherte oder Personen mit Vorerkrankungen zahlen in der Regel mehr. Als unabhängiger Makler vergleiche ich die passenden Tarife für Ihre Situation.
Kann ich meine Kinder in der PKV mitversichern?
Kinder können in der PKV nicht beitragsfrei familienversichert werden – für jedes Kind ist ein eigener Beitrag fällig. Je nach Einkommen und Familienstruktur kann die GKV-Familienversicherung oder eine günstige Kinder-PKV die bessere Wahl sein. Das analysieren wir gemeinsam in der Beratung.
Wie kündige ich meine gesetzliche Krankenversicherung?
Die gesetzliche Krankenversicherung kann mit einer Frist von zwei Monaten zum Monatsende gekündigt werden – vorausgesetzt, Sie haben mindestens 12 Monate Mitgliedschaft und weisen eine anderweitige Absicherung nach, etwa durch einen PKV-Vertrag. Wichtig: Erst PKV abschließen, dann GKV kündigen. Nie umgekehrt.
Gibt es Wartezeiten in der PKV?
In der PKV gibt es in bestimmten Tarifen Wartezeiten – etwa drei Monate allgemeine Wartezeit oder acht Monate für Entbindung und Zahnbehandlungen. Manche Versicherer verzichten bei bestimmten Tarifen vollständig auf Wartezeiten. Das ist ein wichtiges Kriterium beim Tarifvergleich – ich prüfe das für Sie.
Lohnt sich die PKV für Beamte wirklich?
Ja, für Beamte ist die PKV in der Regel besonders attraktiv. Der Dienstherr übernimmt im Rahmen der Beihilfe 50 bis 80 Prozent der Krankheitskosten. Die PKV muss nur den verbleibenden Anteil absichern – das macht die Beiträge sehr überschaubar und die Leistungen deutlich umfangreicher als in der GKV.
Kann ich meine Kinder in der PKV mitversichern?
Nein – anders als in der GKV gibt es in der PKV keine beitragsfreie Familienversicherung. Jedes Kind benötigt eine eigene Police. Für Beamtenkinder gibt es jedoch staatliche Beihilfe, sodass nur ein Restbetrag versichert werden muss. Für Angestelltenhaushalte mit mehreren Kindern kann das ein wichtiger Kostenfaktor sein – deshalb immer individuell durchrechnen lassen.
Kann ich als PKV-Versicherter zurück in die GKV wechseln?
Eine Rückkehr in die GKV ist nach dem 55. Lebensjahr praktisch nicht mehr möglich – es sei denn, Sie werden arbeitslos oder Ihr Einkommen fällt dauerhaft unter die Jahresarbeitsentgeltgrenze. Genau deshalb sollte der PKV-Wechsel langfristig geplant und mit einem unabhängigen Makler durchgerechnet werden. Eine gut gewählte PKV ist jedoch keine Falle, sondern eine echte Verbesserung.
Wie lange dauert eine PKV-Beratung bei Ihnen?
Das erste Gespräch dauert in der Regel 45–60 Minuten – per WhatsApp, Telefon oder persönlich in Gladbeck. Ich lerne Ihre Situation kennen, erkläre die Unterschiede und berechne konkrete Szenarien für Sie. Danach erhalten Sie ein schriftliches Vergleichsangebot. Kein Druck, kein Abschluss beim ersten Termin – ich will, dass Sie eine informierte Entscheidung treffen.
Was passiert, wenn ich arbeitslos werde und in der PKV bin?
Das ist ein wichtiger Punkt. Wenn Sie arbeitslos werden und ALG I beziehen, werden Sie in der Regel wieder GKV-pflichtig – sofern Sie nicht selbst weiter PKV-Beiträge zahlen wollen. Das ist möglich, aber teuer, da der Arbeitgeberanteil wegfällt. In dieser Phase greift der günstigere Notlagentarif der PKV. Es gibt verschiedene Strategien, um diese Phase zu überbrücken. Genau deshalb sollte die PKV-Entscheidung immer langfristig und mit einem Puffer geplant werden.
Was sind Altersrückstellungen und warum sind sie wichtig?
Altersrückstellungen sind das finanzielle Fundament der PKV. Da medizinische Leistungen im Alter teurer werden, legt jede PKV schon von Anfang an einen Teil Ihrer Beiträge als Rücklage zurück. Diese Rückstellungen werden verzinst und sollen verhindern, dass die Beiträge im Rentenalter explodieren. Wer früh in die PKV eintritt, baut über Jahrzehnte erhebliche Rücklagen auf. Wichtig: Diese Rückstellungen sind an Ihren Versicherer gebunden – beim Wechsel zu einem anderen Anbieter geht ein Großteil verloren.
Was passiert mit meiner PKV, wenn ich berufsunfähig werde?
Die PKV läuft im Berufsunfähigkeitsfall weiter – und zwar zum vollen Beitrag. Der Arbeitgeberzuschuss entfällt, das Einkommen sinkt oder fällt weg. Ohne eine gut strukturierte BU-Versicherung entsteht hier schnell eine ernsthafte finanzielle Lücke. Hochwertige BU-Tarife bieten deshalb eine Beitragsbefreiung auch für laufende Versicherungen. Ich empfehle, PKV und BU immer gemeinsam zu planen – das ist kein Luxus, sondern notwendige Weitsicht.
Was ist eine Risikovoranfrage und warum ist sie wichtig?
Eine Risikovoranfrage ist eine anonyme Anfrage an mehrere PKV-Versicherer, bevor der offizielle Antrag gestellt wird. Damit prüfen wir vorab, zu welchen Konditionen Sie versicherbar wären – ohne dass die Anfrage in der branchenweiten HIS-Datenbank gespeichert wird. Eine offizielle Ablehnung hingegen ist dauerhaft sichtbar und kann spätere Anträge erschweren. Deshalb ist die Risikovoranfrage bei Vorerkrankungen oder Unsicherheiten immer der erste Schritt in der Beratung.
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Die richtige PKV – die Entscheidung, die bleibt

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